#23: Fußballstadt Dortmund leben!

Fußballstadt Dortmund leben: Emotionen respektieren, ein politisches Signal für Pyrotechnik und die Rechte der Stadionbesucher setzen! Keine Stadionverbote und andere Schikanen bei Spielen der Borussia!

Die Borussia ist mit der Stadt Dortmund untrennbar verbunden: Jedes zweite Wochenende strömen zehntausende Fußballanhänger in das Westfalenstadion, Hunderttausende verfolgen die Spiele in Kneipen oder am heimischen Fernseher. Immer häufiger kommt es jedoch zu einer regelrechten Hetzjagd auf Fußballfans, die gezielt kriminalisiert werden, um somit polizeiliche Maßnahmen zu rechtfertigen.

Allen voran SPD-Verbotsinnenminister Ralf Jäger, der die Debatte um angebliche Sicherheitsprobleme bei Fußballspielen mit populistischen Argumenten aufheizt und offenbar von einem Überwachungsstaat zu träumen scheint – aber auch hiesige Polizeibehörden reagieren überzogen, wie der Polizeigroßeinsatz rund um das letzte Derby im vergangenen Monat zeigte, bei dem Ausschreitungen vollständig ausblieben. Statt einseitige Schuldzuweisungen zu treffen, mit denen ein Großteil der Fußballanhänger zu Unrecht kriminalisiert wird, braucht es eine gesellschaftliche Debatte, die sich an den tatsächlichen Gegebenheiten orientiert und nicht den Eindruck vermittelt, das Besuchen eines Fußballspiels sei mit potentieller Lebensgefahr verbunden. 98 % aller Fußballspiele verlaufen ohne Zwischenfälle und die Zahl der dort erkannten Straftaten bewegt sich auf einem Niveau, das unter dem jeder Kirmes liegt – nur, dass die dortige Sicherheit nicht einmal Gegenstand medialer Berichterstattung ist.

Immer wieder hängt sich die Debatte um Fußballgewalt aber auch am Zünden von Pyrotechnik, beispielsweise sogenannten bengalischen Feuern, auf: Was deutsche Fernsehmoderatoren im Ausland gerne voller Begeisterung als „südländischen Flair“ verkaufen, wird bei Bundesligaspielen zu „Ausschreitungen“. Niemand möchte einen unkontrollierten Abbrand von Feuerwerkskörpern, bei dem vielleicht sogar Unbeteiligte gefährdet werden – genau deshalb ist es aber notwendig, Pyrotechnik zu dekriminalisieren und Möglichkeiten zu schaffen, diese kontrolliert abzubrennen. Hierfür würden sich beispielsweise eigene Bereiche anbieten, in denen zwischen einzelnen Besuchern ein ausreichender Abstand gewährleistet ist, um eine Verletzungsgefahr auszuschließen. Somit würde dem illegalen Abbrennen begegnet und eine Alternative geschaffen, die sich nicht auf leere Worte von Vereinsverantwortlichen beschränkt. Eine Lösung bei der Pyrotechnik-Frage wäre ein Meilenstein für die gesamte Fußballdebatte und gerade in Dortmund wünschenswert.

DIE RECHTE steht für Fanrechte: Ob Glasflaschenverbot oder schikanöse Kontrollen, wenn Fußballanhänger pauschal kriminalisiert werden, ist Widerstand Pflicht. Für ein packendes Fußballerlebnis, fernab von polizeistaatlichen Verhaltensweisen und medialer Panikmache!


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