#5: Schützt unsere Kinder!

„Kindesmissbrauch frühzeitig entdecken und offenlegen: Hellwach beim Jugendamt! Gegen die Entlassung von gefährlichen Sexstraftätern!“

Sexualverbrechen, vor allem, wenn sie von perversen Kinderschändern an den schwächsten Gliedern unserer Gesellschaft begangen werden, schockieren regelmäßig die Öffentlichkeit. Zwar ist der Aufschrei in Presse und Politik groß, wenn wieder ein Kind ermordet wurde oder es einen Fall innerfamiliärer Kindesvernachlässigung mit Todesfolge gegeben hat, oftmals wären solche Verbrechen aber zu vermeiden gewesen.

Bestes Beispiel für das Versagen staatlicher Aufsicht ist der Fall Heinrich Kirschbaum: Dieser gefährliche Sexualstraftäter, der seit seiner Jugend wehrlose Opfer misshandelt hat, wurde nach einem Justizdilemma aus der Sicherheitsverwahrung entlassen und zog im September 2010 in die Dortmunder Nordstadt. Nur wenige hundert Meter von einer Grundschule entfernt, wollte er sich im sicheren Schutze der Anonymität ansiedeln. Obwohl die Stadt vom Wohnort des gefährlichen Verbrechers wusste, wurde seine Adresse nicht öffentlich gemacht und somit Nachbarn einer unvorstellbaren Gefahr ausgesetzt. Erst eine rechte Protestkundgebung vor dem Wohnhaus des Kinderschänders beendete seine sichergeglaubte Anonymität. Doch der Skandal sollte weitergehen. Zwar hatte die Polizei versichert, den Mann observieren zu wollen, stellte aus Personalmangel die Überwachung aber nach wenigen Wochen ein. Knapp 3 Monate nach seiner Haftentlassung wurde Kirschbaum letztendlich rückfällig und verging sich erneut an einem Kind, weshalb er einige Zeit später festgenommen und zu erneuter Sicherheitsverwahrung verurteilt wurde. Neben dem polizeilichen Versagen trägt hier auch die Stadt Dortmund eine Mitschuld, die Möglichkeiten verpasst hat, durch Kräfte des Ordnungsamtes aktiv zu werden und eine Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben, die Opfer schützt, statt deren Täter.

Doch nicht nur der Fall Kirschbaum wirft fragen auf: Es ist unvorstellbar, dass verurteilte Pädophile in Familien leben, in denen sie Kontakt zu Minderjährigen haben, wie unlängst bei einem verurteilten Mann aus Westerfilde. Hier wäre es die Aufgabe des Jugendamtes, zu intervenieren, Gefährdungsansprachen mit den scheinbar sorglosen Frauen (in der Regel sind Sexualstraftäter männlich) zu führen und weiterreichende Schritte, beispielsweise eine intensive Beobachtung durch die Behörde und bei Uneinsichtigkeit als letztes Mittel einen Kindesentzug einzuleiten. Der Schutz vor Kindesmissbrauch ist nicht nur Aufgabe der Polizei, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem.

Auch, wenn die Zahl von Sexualverbrechen mit leichter Abnahme konstant ist, bleiben ihre Taten besonders erschreckend. Jede Kinderseele, die durch eine Sexualtat zerstört wird, ist ein unvorstellbares Verbrechen, deshalb kann es keinen zu hohen Aufwand geben, um solchen Fällen präventiv zu begegnen. Selbst, wenn sich – leider muss man fast sagen natürlich – nicht alle Taten verhindern lassen, ist jedes „gerettete“ Kind den Einsatz wert und unsere Steuergelder sind in der Prävention von Sexualstraftaten wahrlich besser angelegt, als zur Förderung des nächsten Multikulti-Vereins oder der neuesten Mercedes-Fahrzeugflotte für Dortmunds Stadtspitzen um Oberbürgermeister Ullrich Sierau.

DIE RECHTE fordert die Bereitstellung von städtischen Mitarbeitern für die Prävention von Sexualverbrechen, sowie die Betreuung gefährdeter Familien. Auch das Ordnungsamt muss im Rahmen seine Möglichkeiten eingesetzt werden, um beispielsweise die Nachbarschaft entlassener Sexualstraftäter aufzuklären. Solche städtischen Pflichten werden heute ausschließlich von der nationalen Opposition übernommen, die Protestkundgebungen vor den Wohnhäusern von Kinderschändern durchführt, deren Existenz Stadt und Politik am liebsten verschweigen würden.


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